Struktur INITIAL
Struktur der Weiterbildung
Um den Verlauf und die Anforderung im Projekt für Teilnehmer und Träger erfassen zu können, ist es wichtig zunächst das dreigliedrige Grundsystem zu verstehen, das sich aus Grund-, Vertiefungs- und Transfermodulen zusammensetzt:
Grundmodule
In den Grundmodulen wird Grundlagenwissen zu den Fachthemen vermittelt, sie umfassen jeweils zwei Tage. Die Teilnahme ist für alle Projektteilnehmer verbindlich. Es wurden in jedem Kurs die gleichen zehn Grundmodule unterrichtet.
Vertiefungsmodule
In den Vertiefungsmodulen werden die Kenntnisse aus den Grundmodulen intensiviert. Dabei können die Teilnehmer/innen entsprechend ihres Bedarfs und analog der betrieblichen Erfordernisse Schwerpunkte setzen. Die Themen werden im Rahmen des Projektes gemeinsam mit den Teilnehmern festgelegt. Dadurch können auch mehrere Vertiefungen zu einem Grundmodul angeboten werden, z.B. „Umgang mit schwierigen Mitarbeitern“ und Präsentationstechniken als Vertiefung zum Grundmodul „Kommunikation und Konflikt“.
Die Teilnahme an den Vertiefungsmodulen ist freiwillig und soll sich selektiv an den persönlichen und betrieblichen Problemstellungen orientieren. Ferner stehen die Vertiefungsmodule auch für Mitarbeiter aus den beteiligten Unternehmen offen, die keine Teilnehmer an den Grundmodulen also keine Projektteilnehmer im engsten Sinne sind.
Transfermodule
Die Transfermodule dienen dem Transfer und der Verankerung der vermittelten Kenntnisse in den betrieblichen Alltag und der Umsetzung in betriebliche Einheiten.
Im Mittelpunkt jedes Transfermoduls steht ein konkretes Betriebsprojekt in einem der beteiligten Unternehmen. Die Themenstellung der Betriebsprojekte wird während der Weiterbildung anhand aktueller betrieblicher Problemfelder gemeinsam mit den Teilnehmer/innen bzw. mit den Betriebsleitungen festgelegt. Teilnehmen an den Projekten können außer dem Teilnehmerkreis der Grundmodule noch weitere Mitarbeiter aus den beteiligten Unternehmen. So können z.B. Teams oder Abteilungen gemeinsam qualifiziert werden.
Dadurch öffnet sich die Teilnehmergruppe nochmals, so dass eine maximale vertikale Verankerung in die Unternehmen hinein erreicht wird.
Das gesamte Projekt wurde durch Gruppensupervision und Coaching begleitet.
Die besondere Herausforderung bestand für den Projektträger darin, dass zu Projektbeginn weder die Themen für die Vertiefungs- noch für die Transfermodule feststanden. Durch die besondere Komplexität, die Möglichkeit unterschiedlichste Themen zu wählen, unterschiedliche zeitliche Strukturen und die sich immer verändernden Teilnehmergruppen wurde den Projektleitern äußerste Flexibilität abverlangt.

